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(E-Mail: wird nur unregelmäßig gelesen. Patientenbezogene
Anfragen bitte nur telefonisch über die Praxis unter 0621-417541.
Eine offizielle Email-Adresse gibt es leider nicht mehr, da automatisierter Mißbrauch damit
getrieben wurde, ggf. in extrem wichtigen Fällen siehe unter Impressum)
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Organisationsinformation für
vorgesehene stationäre Operationen in
Vollnarkose
Stationäre
HNO-Belegarztabteilung Theresienkrankenhaus Mannheim
(TKH) |
Organisationsinformation für vorgesehene
ambulante
Operationen in Vollnarkose
Ambulantes Operationszentrum -
Praxisklinik Mannheim
(PKM) |
| Welche Papiere benötige ich
für einen reibungslosen Ablauf ? |
Welche
Unterlagen benötige ich für einen sicheren und reibungslosen Ablauf ? |
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1.) Eine komplette
Voruntersuchung des Haus-, Kinderarztes oder des behandelnden
Internisten mit einer kompletten Laboruntersuchung, nicht wesentlich
älter als eine Woche, dabei sind die Blutgerinnungswerte besonders wichtig,
ein EKG (immer ab 40 Jahren) und eine Röntgenaufnahme der Lunge
(immer ab 50 Jahren) und ggf. konventionelle Röntgenbilder von uns. Bei
sonst gesunden Kindern unter 14 Jahren muß seit kurzem nicht mehr unbedingt
eine Blutabnahme erfolgen, als zusätzlichen Sicherheitsfaktor wird diese von
uns jedoch weiterhin empfohlen, besonders vor Mandeloperationen wegen
möglicher Nachblutungen. Falls eine Blutuntersuchung nicht möglich sein
sollte oder von Ihnen nicht gewünscht wird, bitten wir Sie den
Anamnesebogen Blutgerinnung
auszufüllen, wenn alle relevanten Fragen mit NEIN beantwortet werden, ist
eine Blutentnahme nicht unbedingt erforderlich aber weiterhin
empfehlenswert.
Falls Sie CT Bilder mitbringen sollen, bitte immer
als Röntgenfilm (durchsichtig), nicht als Papierbilder, lassen Sie diese
nicht schicken, denn sie passen in keinen Briefkasten
2.) Ein
Aufklärungsblatt der gewünschten Operation, das vom erwachsenen
Patienten selbst oder vom gesetzlichen Vertreter spätestens am Vortage der
Operation unterschrieben werden muß, welches bestätigt, daß mit einem Arzt
ein persönliches Gespräch über die seltenen Risiken des Eingriffes erfolgt
ist. Ohne diese schriftliche OP-Einwilligung kann der Eingriff aus
rechtlichen Gründen unter keinen Umständen vorgenommen werden. Die
Operation müßte dann verschoben und ein neuer Operationstermin vereinbart
werden. Bei medizinischen Fragen bezüglich der Operation muß mit dem
aufklärenden Arzt nochmals Rücksprache gehalten werden. Eine Aufklärung am
Operationstage selbst ist im Krankenhaus aus rechtlichen Gründen nicht
möglich.
3.) Ein gelbes od. grünes Narkoseaufklärungsblatt ist ebenfalls wichitg.
Dieses erhalten Sie in der Regel von uns oder spätestens beim
Aufklärungsgespräch durch die Narkosärzte im Krankenhaus.
4.) Und natürlich ist die rote Einweisung erforderlich, meist
zusammen mit weiteren Dokumenten.
Wie vereinbare ich einen Operationstermin ?
Falls Sie noch keinen Termin erhalten haben, so rufen Sie bitte die
Telefonnummer 0621/417542 montags, dienstags oder donnerstags zwischen 17.30
und 18.30 Uhr an.
WICHTIG: Ohne unterschriebenen Aufklärungsbogen
kann die OP NICHT durchgeführt werden!!
Wie, wann und wo muß ich mich im Krankenhaus melden ?
Unser Operationstag ist in der Regel der Mittwoch. Bitte melden Sie sich
bereits am Vortage der Operation, also bereits am Dienstag um 13.00 Uhr
in der zentralen Aufnahme am Haupteingang des Theresienkrankenhauses
für den Mittwoch an und anschließend bei den Schwestern der
Station 4D im 4. Stock, welche Ihnen zum einen mitteilen werden, wann
genau Sie sich am nächsten Morgen einfinden sollen und zum anderen
erklären Sie Ihnen, wie und wo Sie den Narkosearzt zum Vorgespräch
treffen. Bei Rückfragen können Sie die Schwestern der Station 4 D unter
Tel.: 0621/424-4319 erreichen.
Am Vortage der Operation müssen Sie nicht nüchtern sein. Ab Mitternacht
müssen Sie nüchtern bleiben und ab dann nichts mehr essen oder rauchen. Ein
kleiner Schluck Wasser ist bis 06 Uhr erlaubt - bitte nicht
gläserweise.
WICHTIG: Falls Sie den Operationstermin aus unvorhergesehenen Gründen
nicht wahrnehmen können, benachrichtigen Sie sofort die Praxis Dr.
Riemann unter 0621-417541 oder 417542, da das Krankenhaus sonst für Sie ca.
eine Woche umsonst ein Bett reserviert. Falls Sie dies nicht beachten
sollten, könnte das Krankenhaus eventuell finanzielle Forderungen an Sie
stellen.
Für Rückfragen bei fehlenden Unterlagen oder wichtigen Fragen stehen wir
Ihnen jederzeit zu den Sprechstundenzeiten zur Verfügung.
Ihr Praxisteam, Dr. med. Dieter und Dr. med. Matthias Riemann
Fachärzte für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
<TKHORGANisation> |
Für die Entfernung von Rachenmandeln (Adenotomie, "Polypen-OP")
und Mittelohreingriffe (Parazentese, ggf. mit Röhrcheneinlage) in
Vollnarkose benötigen wir gemäß der neuesten Literatur für gesunde Kinder
zwar rechtlich gesehen keine Laboruntersuchungen mehr, wir empfehlen
aber - aus Sicherheitsgründen - um mögliche nachblutungsgefährdete
Kinder vor der OP doch noch zu erkennen, weiterhin eine Blutabnahme für die
Bestimmung:
- eines kleinen
Blutbildes, der Gerinnungswerte: Quick, PTT, PTZ und der
Elektrolyte
Falls Sie von Ihrem Kind kein Blut bekommen können, klicken Sie bitte hier:
Anamnese Blutgerinnung
Ist dies nicht möglich oder nicht gewünscht, führen
wir bei gesunden
Kindern diese Eingriffe auch ohne Laborwerte
durch, eine solche Bestimmung wird aber ausdrücklich empfohlen (außer z.B.
bei reinen Mittelohreingriffen, bei denen keine Nachblutungsgefahr besteht
oder wenn das Kind bereits einmal problemlos operiert wurde).
Bei Kindern mit Vorerkrankungen ist eine
vorherige gründliche Narkosefähigkeitsuntersuchung durch den Kinder- oder
Hausarzt erforderlich, ggf. mit. EKG, Röntgenaufnahme der Lunge etc.
Darüberhinaus benötigen wir am OP-Tag die von uns
ausgestellten Unterlagen, wie den unterschrieben Aufklärungsbogen mit
welchem wir Ihnen die Operation erklärt haben, einen ausgefüllten und
unterschrieben Fragebogen für den Nachweis des Narkosegesprächs mit
unserem Narkosearzt und die Ihnen mitgegebene Überweisung an unser
OP-Zentrum.
WICHTIG: Ohne unterschriebenen Aufklärungsbogen
kann die OP NICHT durchgeführt werden!!
Wo muß ich wann sein?
Zum Prämedikationsgespräch (1-3 Tage vor OP)
melden Sie sich bitte bei unserem leitenden Narkosearzt: Dr. El Aref,
Praxisklinik Käfertal, Auf dem Sand 76B, Tel: 0621-718960 telefonisch an.
Dort wird dann die Narkosevoruntersuchung durchgeführt. Bitte bringen Sie
dazu - wenn bereits vorhanden - die benötigten Blutwerte und Befunde des
Kinder- oder Hausarztes mit, spätestens aber zum OP-Tag! Sie erhalten dann
auch weitere Informationen über den genauen Ablauf.
Wie komme ich dahin?
Kurze Wegbeschreibung von der Innenstadt aus: Über
die Friedrich- Ebert-Brücke am Theresien-Krankenhaus (AOK) in Richtung
Käfertal. Nach der Bahnüberführung bei den ABB-Werken (ehem. BBC Brücke)
an der 1. Kreuzung links abbiegen in die Straße: "Auf dem Sand". Dann
nach der 1. großen Kreuzung am Habichtsplatz (an der Bushaltestelle
geradeaus fahren) das 2. große weiß-blaue Gebäude auf der rechten Seite,
linker Eingang). Mit dem Fahrstuhl in den 2. Stock, Klingeln. Gerne
können Sie zum ersten Gespräch (immer mit Kind) öffentliche Verkehrsmittel
benutzen (Kind muß nicht nüchtern sein), am OP Tag (nüchtern!) bitte
nur mit PKW oder Taxi anfahren.
Weitere Infos unter
www.info.kinder-hno.de
oder über die automatische Infoline: 0621-7189620.
Was sollte bzw. kann mitgebracht werden?
Schlafanzug/ Trainingsanzug, Hausschuhe (mögl.
rutschfest), vertrautes Spielzeug/ Kuscheltier, Lieblingskassette oder -CD
mit Märchen oder Musik, evtl. Verpflegung für Begleitpersonen, Für das Kind
milde Getränke, wie z.B. Fencheltee oder Mineralwasser ohne (viel)
Kohlensäure, Pudding oder Joghurt, evtl. Milcheis (Kühlschrank/ Eisfach,
Mikrowelle, Herd, Geschirr/ Besteck/ Gläser, Kaffee/ Tee - alles vorhanden)
Wie läuft die Narkose eigentlich ab?
Das Kind bekommt in den Armen der Mama (oder des
Papas) den "Schlaftrunk" in beruhigender, behaglicher Atmosphäre. Im OP wird
eine Infusions-Nadel in die Vene gelegt, 20 Minuten zuvor wird eine
betäubende "Zaubersalbe" aufgetragen die den Einstich nahezu
schmerzfrei ermöglicht. Das Kind schläft dann in den Armen der
Begleitperson ein und wacht auch so wieder auf.
Ihr Praxis-Team und Dr. D. und M. Riemann
Ambulanteorganisation.rtf |
Voruntersuchung beim Hausarzt:
Manchmal denken Hausärzte, sie dürften die präoperativen Untersuchungen nicht
durchführen. Das ist richtig, wenn die Operation in einer Vollabteilung (mit
Chefarzt, Oberarzt und Assistenzärzten) durchgeführt wird. Wir sind eine
Belegarztabteilung. Hier gelten die gleichen Bestimmung wie für ambulante
Operationen, der Hausarzt muß hier die operationsvorbereitenden Untersuchungen
im Vorfeld der Operation durchführen und bekommt diese dann auch von der
entsprechenden Krankenkasse
mit einer bestimmen Abrechnungsziffer vergütet. Bitte teilen Sie dies ggf. Ihrem Hausarzt oder Kinderarzt
mit.
Problematische Medikamente:
Metforminhaltige Zuckertabletten:
Zwei Tage vor OP absetzen.
(z.B. Biocos®, Diabeformin®, Diabesin®,
Diabetase®, Glucophage®, Juformin®, Mediabet®,
Meglucon®, Metformin®, Siofor®, Diabetex®)
Schwache gerinnungshemmende Medikamente (meist aspirinähnliche):
Müssen eine, besser zwei Wochen vor OP mit Zustimmung des Hausarztes
abgesetzt werden.
(z.B. Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure (u. a. ASS®,
Aspirin®, Aggrenox® oder ähnliche) und Clopidogrel (u. a.
Plavix®, Iscover®)
Starke gerinnungshemmende und blutverflüssigende Medikamente (Cumarine):
Dürfen in der Regel nicht einfach weggelassen werden, sondern müssen ersetzt
werden durch Heparin oder heparinähnliche tägliche Injektionen unter die Haut.
Lästig ist die täglich 1-2 malige Anwendung dieser kleinen Piekser, die meisten
Patienten können sich diese allerdings selbst geben, sie sind weitgehend
ungefährlich und vom Stechen her völlig unkompliziert (Die gleiche
Injektionstechnik wie bei den Insulinspritzen für Diabetikern).
(z. B. Phenprocoumon, Marcumar®, Falithrom®)
Andere wichtige Medikamente:
Die meisten übrigen Medikamente, Psychopharmaka, Antiepileptika,
Antikonzeptiva u.a. können in der Regel weitergenommen werden, geben Sie bitte
deren Einnahme sowohl beim Operateur an als auch (noch wichtiger!) beim
Narkosearzt an. Bitte auch Drogenkonsum, ggf. unter 4 Augen immer angeben, wir
mögen während der Operation keine Überraschungen ....
Problematische Patienten:
Patienten die gerinnungshemmende Mittel nehmen oder andere o.g. Präparate,
s.o.
Patienten mit relevanten Vorerkrankungen. Bitte bringen Sie ausführliche und
möglichst aktuelle Berichte Ihrer Vorerkrankungen zur OP mit! Kein Arzt kann am
Tag vor Ihrer OP die erforderliche Diagnostik durchführen, mittels welcher Ihre
Erkrankung evtl. über Wochen oder Jahre hinweg festgestellt oder beobachtet
wurde. Oft ist auch nicht nur der Name der Erkrankung ausreichend sondern die
Wertung, wie gering-, mittel- oder hochgradig.
Patienten die sich selbst in Gefahr bringen indem sie Anordnungen des Arztes
ignorieren. In keiner der Kliniken, in denen ich tätig bin, gibt es noch
unsinnige oder bevormundende Verbote. Besuche können - wenn unauffällig - auch
bis spät in die Nacht erfolgen, Handys dürfen mittlerweile im Hause dezent
benutzt werden (bitte nicht während der Visite) und auch den täglichen
routinemäßigen Einlauf haben wir schon seit Jahren abgeschafft ;-)
Patienten die sich nach Mandeloperationen viel zu früh entlassen lassen. Sehr
gefährlich. Bitte nicht tun!
Patienten "ohne Venen", bei denen man schlecht
Blut abnehmen kann, sind ein Problem. Vor Mandeloperationen bei Erwachsenen
brauchen wir auf alle Fälle Laborwerte, sonst ist keine OP mölglich.
Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, die
kerngesund sind, keine Drogen nehmen, bei denen keinerlei Risikofaktoren bekannt
sind können Sie sich den
-
Anamnese-Fragebogen zur Blutgerinnung
-
herunterladen. Wenn Sie alle relevanten 11 Fragen mit "NEIN"
beantworten und uns diesen Zettel unterschrieben zur OP mitbringen, können wir
auf eine Blutabnahme verzichten.
Tips vor Nasenoperationen:
Nasenhaare schneiden! Oberlippenbart auf ein Minimum reduzieren oder mal
einige Zeit "oben ohne" probieren ;-)
Kinder im Krankenhaus (siehe auch Spielzimmer):
Sie können im TKH als Mutter oder Vater kostenfrei mit Ihrem Kind
aufgenommen werden,
wenn:
-
Ihr Kind 3 Jahre oder jünger ist, oder
-
Ihr Kind noch nicht in der Schule ist und ein Attest von uns vorliegt
-
O.g. Punkte erfüllt sind und Sie diesen Wunsch spätestens 1-2 Wochen vor OP anmelden!
Sie können im TKH als Mutter oder Vater kostenpflichtig mit Ihrem Kind
aufgenommen werden,
wenn:
Bei den privaten Krankenkassen oder auch bei den privat zusatzversicherten
kleinen Patienten geht das in der Regel alles noch ohne Attest und relativ
problemlos, ... noch!
Aufnahme schon am Vortag der Operation:
Wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr übernommen, die müßten
dann einen Tag mehr bezahlen, es sei den Sie haben Schmerzen o. ä., was ein
Aufnahme 1 Tag vor OP rechtfertigen würde ...., bei den privaten Krankenkassen
oder auch bei den privat zusatzversicherten kleinen Patienten geht das in der
Regel noch problemlos, ... noch!
Wenn Sie weit weg wohnen, sprechen Sie uns in der Praxis beim
Aufnahmegespräch einfach darauf an, vielleicht können wir ja eine Ausnahme
machen ... :-)
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