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Das hier links nebenstehende Gerät wird oft als Markenzeichen des Arztes allgemein verwendet, dabei ist es eigentlich nur für HNO-Untersuchungen üblich. Viele wissen aber gar nicht, warum der Arzt sich so ein komisches, aufwendiges Ding auf den Kopf setzt, hier eine kleine Erklärung:Versuche:
Probleme:
ErgebnisEs ist unmöglich gleichzeitig in die Hülse zu leuchten und zu schauen. Die meisten Gänge am Kopf (Ohren, Nase) sind tief und schmal, so daß sich das gleiche Problem am Menschen ergibt wie hier bei der Kugelschreiberhülse.Lösung:
Erklärung:Man leuchtet also mit einem Spiegel in die Hülse und kann nun gleichzeitig mit einem Auge durch das Loch im Zentrum des Strahlenganges ebenfalls in die Hülse schauen. Einfach, genial.Also:Das Ding heißt "Stirnreflektor" und besteht aus einem fokussierendem Hohlspiegel mit einem Loch und wird an einem Reif um den Kopf getragen. Es gibt andere, neuere Methoden, z.B. mit einem Kaltlicht zwischen den Augen, bzw. in der Mitte der Stirn, aber die Strahlengänge sind dann niemals genau parallel, so richtig tief kann man nur mit einem Stirnreflektor in einen schmalen, langen Gang schauen.Anwendung:OK, im Mund braucht man den Stirnreflektor nicht unbedingt, da tut es auch eine normale Taschenlampe, aber ins Ohr und in die Nase zu sehen, oder gar mittels Spiegel den Kehlkopf zu sehen ist, geht mit dieser o. g. Technik am besten, es gibt zwar den wesentlich moderneren Stirnkranz, gespeist von einer Kaltlichtquelle, den man sich auf den Kopf setzten kann, mit dem man auch sehr tief sehen kann, aber so tief, wie man mit dem Stirnreflektor schauen kann, sieht man mit dem Kaltlicht nicht! Dafür kann man mit 2 Augen gleichzeitig schauen, was das räumliche Sehen verbessert und somit gut für Operationen geeignet ist. |
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